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  • Die Sünderin. DVD.
    Von Willi Forst. Produktion 1950.
    1 DVD, 1 Std. 23 Min., dt., mono, 4:3 (s/w), Extras: Filmdokumentation über Hildegard Knef: »Für mich soll’s rote Rosen regnen«
    Versand-Nr. 1143425
    geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe ** (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

    Über diesen Artikel

    Mit Hildegard Knef, Gustav Fröhlich, Robert Meyn und anderen. Marina ist schön und verführerisch. Mit 14 Jahren wird sie von den Eltern allein gelassen. Ihr Halbbruder nimmt sich seine Schwester zur bezahlten Geliebten. Das ist der Anfang ihrer Karriere als Prostituierte. Marina gefällt das luxoriöse Leben - bis sie den Maler Alexander kennen lernt. Zum ersten Mal erfährt sie wahre Liebe. Doch Alexander droht zu erblinden. Nur eine teure Operation kann ihn retten. Marina steht vor einer schweren Entscheidung. Wegen seiner Geschichte und einer Nacktszene wurde »Die Sünderin« zum größten Skandal des deutschen Films. Heftige Schnitte wurden verlangt, aber der Film kam ungekürzt heraus. Über vier Millionen Zuschauer strömten in die Kinos. Hildegard Knef wurde über Nacht zum Star. Zwei Phrasen werden im Zusammenhang mit Willi Forsts »Die Sünderin« immer wieder benutzt: »Skandalfilm« und »Knefs Nacktszene«. Fälschlicherweise werden beide als kausal verbunden wahrgenommen, aber die nur wenige Sekunden andauernde Nacktszene war gar nicht der Auslöser für den realen Skandal. Es waren die Themen »Prostitution«, »Selbstmord«, »Inzest« und »Sterbehilfe«, die vor allem in Kirchenkreisen bitter aufstießen. So rief beispielsweise der katholische »film-dienst« zum Boykott des Films auf. Mit politischen Flugblättern - »Die Sünderin - Ein Faustschlag ins Gesicht jeder anständigen deutschen Frau! Hurerei und Selbstmord! Sollen das die Ideale eines Volkes sein?« - wurde gezielt Stimmung gegen den Film gemacht. Es kam zu Demonstrationen in deutschen Großstädten, die die Gegner zum gezielten Polemisieren missbrauchten, doch mindestens genauso viele Teilnehmer sprachen sich für die Kunstfreiheit und gegen Aufführungsverbote aus. Der Kassenerfolg war gewiss. Vier Millionen Zuschauer strömten in den Film.

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