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Lebenswege des Hans Purrmann.

Von Eva Zimmermann, Fotos Angelika Fischer. Berlin 2011.

13,5 x 21 cm, 56 Seiten, zahlreiche Duoton-Abb., pb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 586099
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Im Berliner Süden, ganz unten am Stadtrand, liegt der Sitz des kleinen, sehr engagierten Verlages für Bibliophiles, die Edition A. B. Fischer. Hier erscheinen in der Reihe »Wegmarken« kleine kulturhistorische Kostbarkeiten im bibliophilen Gewand, erstklassig in verschieden farbig getöntem Duplex auf edlem Werkpapier gedruckt und in Fadenheftung mit Schutzumschlag als sog. »Englische Broschur« verarbeitet. Inhaltlich geht es um die uns flüchtig hinterlassenen Spuren von Menschen, denn nicht immer sind die Häuser oder die Ateliers berühmter Schriftsteller und Künstler erhalten. Oft lassen sich ihre Spuren nur noch an verstreuten Erinnerungsorten finden - in Städten, Dörfern und Landschaften. Die »Wegmarken« rekonstruieren solche literarischen Landschaften und nähern sich behutsam der Biografie rastloser Dichter, unbehauster Künstler und geistiger Exilanten. Illustriert sind die aufgespürten Fährten in sehr bemerkenswerter Weise durch die Fotografin Angelika Fischer, die sich auch persönlich um den Druck kümmert. Das Ergebnis ist rundum empfehlenswert - so macht Sammeln Freude! Viele Jahre verbrachte Hans Purrmann (1880-1966) die Winter in Berlin, wo er in die Kunstwelt eingebunden war, und die Sommer in seinem Landhaus in Langenargen am Bodensee. Hinzu kamen zahlreiche Reisen und längere Aufenthalte in Italien und Frankreich. Von den Nationalsozialisten als »Französling« gescholten, zog er 1935 als Leiter der Villa Romana nach Florenz. Die Kämpfe des zweiten Weltkrieges trieben ihn in die Schweiz, wo er in Montagnola in der pittoresken Casa Camuzzi seinen letzten Wohnsitz fand. Zweiundzwanzig Jahre verbrachte er in dem kleinen Dorf oberhalb des Luganer Sees. Er wurde Teil eines Künstlerkreises, dem auch Hermann Hesse angehörte, und mit dem ihn eine langjährige Altersfreundschaft verband.

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