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Franz Marc. Die gelbe Kuh (1911).

Dietz-Giclée auf Leinwand, im Siebdruck veredelt.

Format mit Rahmen 59 x 76 cm, gerahmt mit braun-goldener Echtholzleiste, limitierte Auflage: 990 Exemplare.

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Franz Marc (1880-1916) war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe »Der Blaue Reiter« und ein Hauptvertreter des Expressionismus in Deutschland. Ab 1907 widmete er sich fast ausschließlich der Darstellung von Tieren in der Natur. Das Bild »Die gelbe Kuh« war ein Skandal: Auf der ersten Ausstellung der Künstlergruppe »Der Blaue Reiter« stieß dieses Gemälde von Franz Marc auf Unverständnis unter den Besuchern. Es wurde als »ganz miserable Arbeit« bezeichnet. Weniger konservative Betrachter erkannten die für Marc einzigartige Heiterkeit dieses Meisterwerks: »Sie (die Kuh) trägt einen Tropfen Sonne in der Seele« (Theodor Däubler). Das Gelb war für den Künstler Ausdruck der Energie, welche die fröhlich über eine rote Weide springende Kuh verkörperte. Die herumtollende gelbe Kuh als Symbol für das weibliche Prinzip könnte aber auch eine verschleierte Darstellung von Maria Franck sein, die Marc 1911 heiratete. Dieser Dietz-Giclée-Druck aus dem »Tempel des Kunstdrucks« hat die Aura des Originals: Das digitale Bild diente als »Rohling«, welcher durch jahrzehntelange handwerkliche und künstlerische Erfahrung und Arbeit eine im Siebdruck veredelte Oberfläche erhielt. Die Einbeziehung moderner Technik ermöglicht es, hochwertige Gemälde-Reproduktionen zu relativ günstigen Preisen anzubieten. Original: S. Guggenheim-Museum, New York.