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Goethe-Majolika »Die Geburt des Adonis«.

Replik nach einem Exponat aus der Goethe-Sammlung.

Ø 30 cm, zinnglasierte Keramik, handgefertigt und handbemalt in Italien, auf 99 Exemplare limitiert und nummeriert.

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Versand-Nr. 1228650
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Das Original dieser herrlichen Replik befindet sich noch heute in Goethes Wohnhaus in Weimar. Dieses Stück gehört zu den frühesten Majoliken im Besitz des Dichterfürsten. Die Inschrift auf der Rückseite entschlüsselt das Motiv: »Myrre mutata in Arbore partorisce Adone« (Die in einen Baum verwandelte Myrre gebiert den Adonis). Die Göttin Aphrodite rettete Myrrha durch die Verwandlung in einen Myrrhenbaum vor ihrem erzürnten Vater. Aus diesem Baum heraus entsprang Adonis, umsorgt und aufgezogen von zwei Nymphen. Das Motiv geht auf den Holzschnitt Bernard Salomons in der Ausgabe der Metamorphosen Ovids von 1559 zurück. Der Majolikamaler reduzierte die Darstellung um fünf Figuren und veränderte Details. Gefertigt wurde der Schmuckteller »Die Geburt des Adonis« einst in der Werkstatt des Domenico da Venezia in Venedig um 1570. »Die sehr flüchtige Malerei ist charakteristisch für die Stilphase, die mit der Spätzeit der Werkstatt von Domenico da Venezia verbunden wird.« Die direkte Beteiligung erstrangiger Künstler als Entwerfer für den malerischen Dekor sowie die sehr qualitätvolle Ausführung der Bemalung machten diese zerbrechlichen Kunstwerke zu kostbaren Geschenken für hochgestellte Persönlichkeiten, für Kaiser und Könige. Als Sammlerstücke erfreuten sie sich größter Beliebtheit. Die Majolika-Sammlung des Dichterfürsten umfasste z.B. knapp 100 Exemplare, die meisten aus der Zeit von ca. 1540 bis Anfang des 17. Jahrhunderts. Goethe selber bezeichnete seine Sammelleidenschaft als »eine Art Thorheit« und fügte im Weiterem hinzu: »Gepriesen aber sey jede Thorheit, die uns dergleichen unschädlichen Genuß verleiht.« Hersteller dieser beeindruckenden Replik ist die Werkstatt von Lea Emiliani, die sie 1978 gegründet und sich auf dem nationalen und ausländischen Markt erfolgreich profiliert hat. Seit 40 Jahren findet der gesamte Produktionsprozess, von der Konzeption bis zum Brand im Ofen, in der historischen Werkstatt statt und wird von Lea Emiliani und ihrem Team von Meistern der Handmalerei mit größter Hingabe an das historische Handwerk betreut. Schon seit der Renaissance produzierte man in Faenza kunstvolle Tonwaren, die nach ganz Europa exportiert wurden. Die Erhaltung dieser bedeutsamen Handwerkskunst haben sich die Majolica-Meister von Lea Emiliani zur Aufgabe gemacht.

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