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Körperwunder Kleinwuchs. Wahrnehmungen, Deutungen und Darstellungen kleinwüchsiger Menschen und die »Zwergmode« in der Frühen Neuzeit.

Hg. Andreas Tacke. Petersberg 2024.

21 x 29,5 cm, 218 S., 152 farb. und 14 s/w-Abb., pb.

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Die Geschichte von Menschen mit außergewöhnlichen Körpern ist in den letzten Jahren zu einem interdisziplinären Forschungsfeld geworden. Kleinwüchsige Menschen haben darin bisher nur wenig Beachtung gefunden. Dabei übten so genannte »Zwerge« oft einen besonderen Reiz auf ihre Zeitgenossen aus. Sie galten als seltene »Wunder der Natur«, die an mythische Wesen und antike Zwergenvölker erinnerten und ambivalente Reaktionen hervorriefen. Seit dem 16. Jahrhundert traten kleinwüchsige Menschen als typische Schausteller auf Jahrmärkten auf. Zur gleichen Zeit wurden »Hofzwerge« in ganz Europa zu begehrten Symbolen von fürstlichem Rang und Status, was seinen Niederschlag in einer reichhaltigen visuellen und kulturellen Überlieferung gefunden hat. Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich diesem Thema in seinen unterschiedlichen Facetten und in einzelnen Fallstudien und stellen hierbei vor allem die Wechselwirkungen zwischen kleinwüchsigen Menschen und ihren vielfältigen Repräsentationen in den bildenden Künsten ins Zentrum. (Text dt., engl.)