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Münze Silberdrachme Vologases III. (105-147 n. Chr.).

Parthische Währung.

Silbermünze, Etui und Zertifikat.

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Die Parther waren ursprünglich Steppennomaden bzw. ein Reitervolk aus dem transkaspischen Raum und eroberten Ende des 3. Jh. v. Chr. die seleukidische Satrapie Parthien im Südosten des Kaspischen Meeres. Nach und nach unterwarfen sie unter der Königsdynastie der Arsakiden weitere seleukidischen Gebiete bis zum Indischen Ozean und bis zum Euphrat. Letzterer bildet seit dem 1. Jh. v. Chr. die Grenze zum Imperium Romanum. Knapp 300 Jahren waren die Parther starke Gegner der Römer, deren Geschichte jedoch in Vergessenheit geraten ist. Erst 224 n. Chr. wurde ihre Herrschaft von den persischen Sasaniden abgelöst. Vologases III. herrschte wohl im Osten des Reiches und war zunächst der Gegenkönig von Osroes I., der allerdings um 128 verstarb, wodurch Vologases III. Alleinherrscher wurde. Vologases III. hatte während seiner ganzen Regierungszeit mit äußeren Feinden zu kämpfen. Um 135/136 drang das Nomadenvolk der Alanen vom Norden aus in das Reich ein und überrannte Medien, die Atropatene, Armenien und Kappadokien. Die wichtigste parthische Münze war der Silberdrachme mit einem durchschnittlichen Gewicht von 4 g. Auf der Vorderseite der arsakidischen Münzen ist das königliche Porträt stets mit einem Diadem und oft mit einer weiteren Kopfbedeckung wie dem Baschlyk oder einem Diadem abgebildet. Der Herrscher wird normalerweise im Profil nach links dargestellt. Das Rückseitenmotiv des arsakidischen Silbers ist der sitzende Bogenschütze in Steppenkleidung, der einen Bogen hält. VS: Büste mit Spitzbart, RS: Bogenschütze sitzend n.r. Nominal: AR Drachme, Metall: Silber, Prägezeitraum: 105-147 n. Chr., Ø: ca. 19 mm, Gewicht: ca. 3,2 g, Erhaltung: ss.