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Arman - Werke auf Papier.

Text von Beate Reifenscheid und Urs Roeber. Katalog, Koblenz.

21,5 x 26,5 cm, 192 S., 194 Abb., davon 114 in Farbe, pb.

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Wo immer man Werken von Arman begegnet, ist man ihnen ausgeliefert, und zwar in dem Sinne, daß sie einen mit einer einzigartigen Artikulation von Materialnutzung, -anhäufung und -verfremdung in den Bann schlagen. Nirgends sonst sieht der Betrachter sich so konfrontiert mit der eigenen - manchmal viel zu gedankenlosen - Sucht nach Konsumvielfalt, gleichzeitig aber auch nach Normierung, Stereotypie und uneingeschränkter Handhabbarkeit von Industrieprodukten. Arman hat sich bereits seit den 50er Jahren mit dem Phänomen des industriell Hergestellten, seiner Vermassung und Anonymisierung sowie des neu aufgekommenen Problems der »Wegwerfgesellschaft« angenommen. Als Mitbegründer der »Nouveaux Réalistes« im Jahr 1960 tritt die Realität des Alltags und mit ihr die Alltäglichkeit des Materials in einen neuen, ästhetisierten Kontext. Museumsausgabe.