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Burgund. Das verschwundene Reich.

Von Bart Van Loo. München 2020.

14 x 21,5 cm, 656 S., mit ca. 50 farb. Abb., geb.

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Versand-Nr. 1186000
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Burgund ist ein Wunder. Das mächtige Reich, das sich im 14. und 15. Jahrhundert zwischen Deutschland und Frankreich schob, vereinte die spätmittelalterliche Hochkultur mit der Renaissance und dem Humanismus. Bart Van Loo erzählt die Geschichte des Reiches so spannend, dass sich dem Leser die Welt der Ritterturniere und Stundenbücher, der Herzöge und Handelsstädte, die Welt Jan van Eycks und François Villons unvergesslich einprägt. Der Autor präsentiert die Geschichte Burgunds wie ein sich immer weiter zuspitzendes Drama in 1111 Jahren und einem Tag: Das »vergessene Millennium« reichte vom antiken Königreich Burgund bis zum mittelalterlichen Herzogtum, das durch seine Burgen und Klöster - nicht zuletzt Cluny und Cîteaux - weit über seine Grenzen hinaus ausstrahlte. Im »burgundischen Jahrhundert« entstand ein glanzvolles Reich von Dijon im Süden bis nach Brügge, Antwerpen und Amsterdam im Norden, das in einem »verhängnisvollen Jahrzehnt« beinahe zum Königreich wurde und bald darauf unterging. Mit dem letzten burgundischen Herzog Karl begann bereits eine neue Zeit: Als Kaiser Karl V. machte er die Habsburger zur Großmacht und beherrschte ein Weltreich. Bart Van Loos magistrale neue Geschichte Burgunds ist ein großer Wurf, der unwillkürlich an Barbara Tuchmans »Der ferne Spiegel« denken lässt. Das Buch »besitzt erheblich anschauliche Qualitäten, die wie in einem Mosaik ein Tableau der Epoche zusammensetzen.« (SZ).

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