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Fatum. Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches.

Von Kyle Harper. München 2020.

13,5 x 21,5 cm, 576 S., 46 Abb. und Grafiken, 26 Karten, geb.

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Dieses Buch ist ein Meilenstein innovativer altertumswissenschaftlicher Forschung. Wie in einem fernen Spiegel zeigt Kyle Harper, dass Klimakrisen die Spielregeln der Weltgeschichte außer Kraft setzen und selbst Rom als unüberwindlich scheinende Macht bis in ihre Grundfesten erschüttern konnten. Harpers Meisterwerk bietet in einem großen Panorama über 600 Jahre antike Zeugnisse und modernste wissenschaftliche Analysen und lässt uns anhand des römischen Infernos über unsere eigenen Tage nachdenken - die Menschheit kann die Natur beeinflussen, sie aber nicht überwinden. Dies gilt umso mehr, wenn Seuchen wie Pest und Pocken eine durch die Folgen des Klimawandels geschwächte Bevölkerung heimsuchen. Vom 2. bis zum 6. Jahrhundert waren die Temperaturen im Imperium Romanum um bis zu 2 Grad Celsius im Jahresmittel gefallen: Missernten, Wirtschaftskrisen und Bevölkerungsrückgang hatten das Gemeinwesen so geschwächt, dass es leichte Beute äußerer Feinde wurde - Sassaniden, Goten, Franken und Alemannen drangen über die Grenzen in die Kernlande des Reiches vor. »Für den Leser stellt Harper nicht nur aufregenden Lesestoff zur Verfügung, sondern vor allem Modelle über den Zusammenhang von Natur und Zivilisation in früher, vorindustrieller Zeit.« (SZ)

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