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Heinrich Heine. Neue Wege der Forschung.

Hg. Christian Liedtke. Darmstadt 2000.

14,5 x 22 cm, 311 S., pb.

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Die Heine-Forschung widmete sich lange Zeit vorwiegend biographischen, positivistischen Fragestellungen und Editionsfragen. Nach einer eher unsachlichen politisch-polemischen Auseinandersetzung um das »Streitobjekt« Heine konzentriert sich die moderne Heine-Forschung vor allem auf literaturgeschichtliche, philosophische und poetologische Probleme. Christian Liedtke hat für den vorliegenden Band repräsentative Beiträge der neueren Forschung, die weit verstreut erschienen sind, ausgewählt und zusammengestellt. Unterschiedlichste literaturwissenschaftliche Methoden haben die Auseinandersetzung mit Heine befruchtet, vom sozialgeschichtlichen Ansatz der siebziger Jahre bis hin zur postmodernistischen Diskursanalyse der jüngsten Zeit. Eine Einleitung des Herausgebers zum Stand der Heine-Forschung eröffnet das Buch. M. Werner, Leiter der Heine-Arbeitsstelle am CNRS in Paris, beschäftigt sich mit Heines künstlerischer Selbstdarstellung und deren literarischer Funktion. R. C. Holub behandelt ein »heißes Eisen« der Forschung und stellt die spezifisch literarische Bedeutung der sexuellen Elemente in Heines berühmten Polemiken heraus. N. Altenhofer lenkt das Augenmerk auf Struktur und Komposition der Gedichtzyklen Heines. J. Habermans erörtert die Frage, warum sich in Deutschland nie eine kritische literarisch-philosophische Traditionslinie herausbildete, die an Heine anknüpft. R. Anglades Beitrag schildert Heines Verhältnis zu Goethe und seine anti-idealistische Dichtungs- und Geschichtsauffassung. D. Oehler stellt das lange vernachlässigte Spätwerk Heines erstmals in die europäische Perspektive des Scheiterns der bürgerlichen Revolutionen. K. Briegleb, bedeutendster Heine-Kenner und -Herausgeber, beschreibt Heines jüdisch-poetische Hegelrezeption, W. Hincks Thema ist Heines Deutschlandbild. J. Fohrmanns diskursanalytische Studie zeigt Heines produktiven Umgang mit Elementen der literarischen Klassik, J. Kruse schreibt über »Heine als Theologe«. O. Lämke untersucht Heines »Geschichtsschreibung der Gegenwart«, die politische Dichtung Heines nach 1848 ist Thema des Beitrags von Ch. Liedtke. S. Weigel schließlich beschäftigt sich mit Heines geschichtsphilosophischen Reflexionen und deren Modernität. Eine Auswahlbibliographie beschließt den Band. (Text dt., engl.)

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