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Goya - Vom Himmel durch die Welt zur Hölle

Von Werner Hofmann. München 2003.

26 x 31 cm, 336 S., 227 Abb., davon 253 in Farbe, geb.

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Die Bahnbrecher des Neuen am Ende des 18. Jahrhunderts - und Francisco de Goya y Lucientes (1764-1828) ist einer von ihnen - sind bestürzend zweideutig, moralisch wie ästhetisch. So lautet Werner Hofmanns Fazit seines hier vorgelegten großzügig ausgestatteten Bandes, der in einem brillanten Bogen Leben und Werk des spanischen Malers nachzeichnet. Der Bilderkosmos Goyas reicht von den frühen Teppichkartons und ihrer delikaten Formenvielfalt des Rokoko bis zu den Schwarzen Gemälden seiner späten Jahre und den graphischen Serien der »Caprichos«, »Desastres« und »Proverbios«, vom Gesellschaftsportrait über die Sittenchronik bis zur »Welt als Tollhaus«, in dem diesseitige und jenseitige Hölle sich verschränken. Auch die religiösen Bilder geraten Goya zum Traditionsbruch: »... in der Malerei gibt es keine Regeln.« Folgt man den hellsichtigen Visionen des Malers, so erfüllen Absurdes und Irrationales die Welt. Goya benennt deren Abgründe in ihrer teuflischen Schönheit. Aber er zügelt die barbarischen Schrecknisse nicht, sondern bannt sie und steigert sie formal. In diesem rationalen Gestaltungsakt einer absurden Welt liegt die unerhörte und verstörende, bis heute andauernde Modernität seiner Schöpfungen.

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