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Brüsseler Stundenbuch. Faksimile.

Nordfrankreich, Anfang 15. Jh., Bibliothèque Royale Albert 1er, Brüssel, Ms. 11060-61. Faksimile Verlag Luzern 1996.

18,5 x 27,5 cm, 276 Seiten, 20 ganzseitige Miniaturen, 17 Initialseiten, roter Einband aus Ziegenleder mit Gold- und Blindprägung, Faksimile- und Kommentarband werden zusammen in einer schützenden Acrylglas-Kassette geliefert, lim., num. (980 Expl.).

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
* aufgehobener gebundener Ladenpreis


Versand-Nr. 741299
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Das Brüsseler Stundenbuch gilt als Inbegriff des gotisch gestalteten Buches. Erstmals zeigt sich hier eine ganz moderne Art der Illumination: eine große Miniatur im einfachen Rechteck, ohne jedes Maßwerk und ohne rechte Anpassung an das Buch. Fast scheint es, als wolle der Maler ein Fenster in das Pergament schneiden und den Blick nach außen öffnen. Man nimmt an, dass die Konzeption und die Vorzeichnungen auf den Miniaturisten Jacquemart zurückgehen, der seit 1384 im Dienste des Herzogs von Berry stand. Er wandelte die Miniatur in ein ganzseitiges, autonomes Bild um, ganz nach italienischem Vorbild. Einer der Höhepunkte im Brüsseler Stundenbuch ist zweifellos die Demi-Grisaille-Doppelseite. Im Brüsseler Stundenbuch ist sie mit kräftigen Farbtupfern gepaart, ein künstlerisches Mittel zu neuer Ästhetik. Auch wenn so manches Geheimnis um die Entstehung des Brüsseler Stundenbuches bestehen bleibt, so gibt es doch deutliche Indizien dafür, dass es sich dabei um eine Auftragsarbeit des Herzogs von Berry gehandelt haben muss. Denn überall in den Bordüren dieser Bilderhandschrift finden wir die herzoglichen Wappen, seine Embleme wie etwa den Bären sowie das Monogramm VE aus seiner Devise. Der wissenschaftliche Kommentar wurde verfasst von Dr. Pierre Cockshaw, Direktor und Chefkonservator der Königlichen Bibliothek Albert 1er, Brüssel; Dr. Bernard Bousmanne, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Brüsseler Handschriftenabteilung, und Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Universität Wien.

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