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Grenzfälle.

Grenzfälle.

Von Peter Haffner. Frankfurt a.M. 2002. Aus der Reihe »Die Andere Bibliothek«, Band 213.

13 x 21,5 cm, 371 Seiten, Leder.

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Fünf Jahre lang war Peter Haffner immer wieder als Grenzgänger zwischen Zittau im Dreiländereck und Swinemünde an der Ostsee unterwegs. Einen deutschen Journalisten, der sich auf ein solches Abenteuer eingelassen hätte, kann man mit der Lupe suchen. Vielleicht kann nur ein Schweizer Autor, der sich frei von politischen Erblasten und unberührt von ost-west-deutschen Familienkrächen auf den Weg macht, diese europäische Verwerfungszone unbefangen erforschen. In ein paar Jahren soll Polen der Europäischen Union beitreten. Niemand ist auf den Fall der Trennlinie wirklich vorbereitet. Wer kennt schon eine deutsche Geisterstadt wie Guben oder die polnische Boomtown Slubice, eine »Weltstadt en miniature«? Wer ist, wie Peter Haffner, den Veteranen und den Rowdys, den Schatzsuchern und den Wisent-Züchtern auf beiden Seiten begegnet, wer kennt die Gräber und die Gefängnisse, die wimmelnden Basare und die einsamen Weiler an Oder und Neiße? Überraschendes findet unser Gewährsmann, jenseits aller Politikerreden und Medienklischees, hier wie dort. »Deutschland«, stellt er fest, »lebt mit dem Rücken zur Grenze, während Polen sich auf den Nachbarn eingestellt hat und blühende Geschäfte macht. In gewissem Sinne haben sich die Verhältnisse von Arm und Reich umgekehrt: Polen, obzwar weniger betucht, ist ungleich initiativer als Ostdeutschland.« Haffner geht mit den Mitteln der literarischen Reportage vor. In vier Exkursen bringt er die historischen Hintergründe in Erinnerung; doch lebendig wird die Geschichte dieser verwundeten Region dadurch, daß er Leute zum Sprechen bringt, die außer ihm noch keiner gefragt hat. Limitierte Auflage (999 Exemplare).

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